Gründungspräsidentin

Ines Klemm, Gründerin und CEO von Latrace und Archiveda® Chromophant, studierte Architektur & Design an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und promovierte zum Thema „Farbe, Energie und Wohlbefinden: die Lehren des Orients“ an der University of Edinburgh. An der EHL Hospitality Business School Lausanne absolvierte sie das Proficiency in Hospitality-Management. Seit 2005 unterrichtet sie als Gastprofessorin an renommierten Hochschulen, darunter EHL, Institut Paul Bocuse Lyon, Somet Group, Swiss Education Group, Fachhochschule Nordwestschweiz – Hochschule für Gestaltung und Kunst, Basel, Hochschule Luzern und TU Dresden. Sie leitet zahlreiche Workshops im Rahmen der Akademien von Dornbracht, RAL und Rolf Benz und hält regelmässig Vorträge zu Farbe, Energie und Wohlbefinden sowie zu Architektur, Hospitality und Design.

Ihr Wissen über die Zusammenhänge von Farbe, Mensch und Raum mit Gesundheit und Identität sowie ihre Erfahrungen aus der Arbeit für internationale Architekturbüros und Designhäuser setzt sie passioniert im Sinne ihrer Kunden ein. Zu erkunden, was Wohlfühlen und Ankommen heisst und wie man aus einem Haus ein Zuhause macht, ist Teil ihrer Forschung. Weltweite Reisen, zahlreiche Hotelaufenthalte sowie vor allem die Begegnungen mit Menschen verschiedenster Kulturen haben ihre Sichtweise geprägt. Zu ihren Lieblings-Freizeitaktivitäten zählen Kochen, Backen, Lesen, Joggen und Wandern sowie der Austausch mit Freunden überall auf der Welt.

„In meiner Arbeit dreht sich alles um Logik und Wissenschaft. Sie wird einerseits durch meine grosse Liebe zu Architektur, Farbe und Design inspiriert und wurde andererseits durch meinen persönlichen Umgang mit Neurodermitis geprägt. Als ich deshalb verschiedensten Behandlungsarten ausgesetzt war – von Chemie bis Homöopathie – entdeckte ich in der Biofeedback-Methode der integrativen Kinesiologie neue Wege – ohne Medikamente und frei von Schulmedizin. Nebst der Heilung des Ekzems erkannte ich, dass es eine Verbindung zwischen Bewusstsein und allen im Körper gespeicherten Informationen geben muss. Farbe erwies sich dabei als „Brücke des Bewusstseins und des Erkennens“. Es wurde klar, dass es eine Logik der Zusammenhänge geben muss. Diese Logik zu finden und zu klären, wie man Entscheidungsmuster sichtbar macht, bildete die Grundlage meiner Dissertation: „Farbe, Energie und Wohlbefinden: Die Lektionen des Orients“.

Die Kernthemen darin sind: 1.) die Untersuchung von westlichen und fernöstlichen Gesundheitslehren, 2.) Farbe als Botenstoff und Informationsträger im Kontext der Energieregulierung, 3.) Einfluss von Raumgestaltung und Umwelt auf menschliche Bewusstseins- und Lebensmuster. Forschungsinhalt meiner Dissertation waren Wohlfühlfaktoren in Luxushotels und Privatwohnungen sowie die Rolle von Hotel und Zuhause im Kontext von Beschleunigung, Globalisierung und Mobilität. Dabei zeigten sich immer mehr Zusammenhänge zwischen Mensch und Umwelt oder anders ausgedrückt, zwischen Baukultur (Architektur, Atmosphäre, Bauweise/Tektonik) und Esskultur (Ernährung, Körperbau, Wohlbefinden). Aus der Natur kennt jeder das nährende Prinzip von Raum. In der Architektur fehlt heutzutage dessen räumlich-nährende Entsprechung. Das Gefühl „Something’s Missing“ war deshalb auch der ursprüngliche Arbeitstitel meiner Forschung, die heute den Namen Archiveda® trägt.

Archiveda® leitet sich ab von Archetyp, Architektur und Archimedes sowie von den Veden, den ursprünglich mündlich überlieferten indischen Gesundheitslehren. Das Archiveda®-Erfolgsmodell ist der Schlüssel zum Verständnis der Verbindungen im Leben sowie des Zusammenhangs von Ganzheitlichkeit, Integrität und Selbstregulierung.“